Euer größter nicht gitarristischer Einfluß

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Mike
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Euer größter nicht gitarristischer Einfluß

Beitrag von Mike » 04.02.2010, 15:37

Welcher Künstler, der nicht Gitarre oder Bass spielt, hat Euch musikalisch am meisten beeinflußt, vielleicht sogar geprägt?

Bei mir sind es Dave Grusin und John Williams (Soundtracks). Ich höre sehr viel Soundtrack-Musik und habe einige ihrer Kompositionen auf der Gitarre umgesetzt. Absoluter Wahnsinn, wie weit der kompositorische Ansatz hier in Rhythmik und Harmonie vom reinen Gitarrespielen entfernt ist.

Desweiteren hatten die Sänger Jeff Buckley (sein Gesang, nicht sein Gitarrenspiel) und Eddie Vedde enormen Einfluß auf mich.

Als drittes würde ich noch den Pianisten Abdullah Ibrahim nennen. Habe vor ca. 10 Jahren eine Doku über ihn auf Premiere gesehen und das hat mich ziemlich gefesselt, praktisch so sehr, dass ich seiner Musik seitdem sehr oft lausche und auch zu seinen Konzerten gehe. Er spielt im klassischen Trio, Piano, Bass, Trompete. Sehr vokaler und weicher Ansatz, der sich prima mit Oktavspiel auf der Gitarre nachempfinden und mitspielen lässt. Vor allem hat Ibrahim eine sehr frei Melodieführung, die sich fast so anhört, als ob man die Melodie frei vor sich hin summt.

Wie schaut es bei Euch aus?

marteau
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Beitrag von marteau » 04.02.2010, 17:11

Jan Hammer (was auch ganz gut passt, da ich auch Hammer mit Nachnamen heiße) und ganz klar die frühen Depeche Mode (ok, sind jetzt mehrere Künstler, aber ich hoffe das zählt trotzdem ;) ). Meiner Meinung nach absolut kreative Musiker.

Gruß

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guitarrero
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Beitrag von guitarrero » 04.02.2010, 17:18

Puh, gute Frage und mal wieder ein interessantes Thema, gratuliere. :)

Ich zähle spontan mal einige Künstler auf, die nicht (nur) Gitarre spielen und mich beeinflusst haben, die ich bewundere und einfach gerne mag.

FREDDIE MERCURY - für seine überragende Stimme und seine Fähigleit zu entertainen, das Publikum mitzureißen. Guter Mann!
MIKE PORTNOY - für seine "Attitude". Sprachrohr, Organisator, Kontrollfreak... der Mann lebt förmlich das "Carpe Diem". Finde ich bemerkens- und bewundernswert. In der Hinsicht ein großes Idol.
DANIEL GILDENLÖW - Ja, er ist auch ein sauguter Gitarrist, aber fast noch besser finde ich ihn als Sänger. WAS für eine Stimme! o.O Und was für ein hochintelligenter und witziger Typ. Einfach ein cooler Charakter. Überragende Texte/Konzepte schreibt er auch. Sehr inspirierend.
FREDERIC CHOPIN - Wer derart viel wunderbare Musik geschrieben hat, verdient einfach meine Anerkennung. Neben Bach sicher mein persönliches "Klassik-Highlight".
CURSE - Jaja, jetzt fängt er auch noch mit Rap an hier *lach* Aber is so. Der gute Herr Curse hat im Laufe der Zeit dermaßen viele lyrische Highlights gesetzt, die meine Messlatte für "Sich-durch-Musik-ausdrücken" immer wieder nach oben verschoben haben. Erschreckend wie viel guten HipHop es neben all den Aggro-Berlin-Vollpfosten gibt. Jan Plewka (Frontmann von Selig) und Max Herre (ehemals bei Freundeskreis am Mikro) sind auch so Beispiele für hervorragende, textliche Arbeit.

So, mehr fallen mir erstmal nicht ein. Aber bald sicher, dann trag ich hier noch was nach. 8)

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Beitrag von MusicFreak » 04.02.2010, 22:03

Mikael Akerfeldt als vielseitiger Sänger von Death Metal bis Rock
Tomi Joutsen als Sänger bei Amorphis
Damian Marley: Durch ihn hab ich die Reggae-Musik liebgewonnen
Misha Mansoor: Die Perfektion der Produktion von Alben
Samy Deluxe als Rapper mit Stil
Devin Townsend durch seine musikalische Vielseitigkeit
Katie Melua: wunderschöne Melodien
Mike Portnoy .......

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Beitrag von JG » 05.02.2010, 16:38

Kann mich den meisten nur anschliessen aber wer hier auch nicht als >Gitarrist fehlt sondern auch als Songwriter und Sänger ist:

DAVID GILMOUR

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Beitrag von Ricky Garcia » 15.02.2010, 01:46

Jordan Rudess!! :yeah:

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Petruccis Son
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Beitrag von Petruccis Son » 17.02.2010, 17:12

Also neben Knopfler und Petrucci an der Gitarre bin ich SEHR großer Fan von Nick D'Virgilio, Schlagzeug UND auch Gesang (ja is gut, schlachtet mich). Finde einfach seine Art, seine Gelassenheit genial.
Desweiteren bin ich Fan von Peter Gabriels Gesang. Herrlich, wie sich teilweise seine Stimme so geil überschlägt. Dass er auch ruhig und besinnlich singen kann, hat er ja auf seinem letzten Album bewiesen.
Ansonsten finde ich nach wie vor, dass der vielgehasste Neal Morse 1. ein super Keyboarder, 2. ein guter Sänger, aber wohl am schwerwiegensten 3. ein absolut genialer Songschreiber ist.
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Axel
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Beitrag von Axel » 17.02.2010, 18:43

Petruccis Son hat geschrieben: dass der vielgehasste Neal Morse
Wer behauptet denn sowas :roll:
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Beitrag von Mike » 17.02.2010, 22:44

Axel hat geschrieben:
Petruccis Son hat geschrieben: dass der vielgehasste Neal Morse
Wer behauptet denn sowas :roll:
Das frage ich mich auch gerade. Der Mann und seine Musik sind einfach nur genial!

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Beitrag von Schröder » 17.02.2010, 22:45

Verstehe ich auch nicht so ganz. Über dessen Songwriter-Qualitäten muss wohl nicht viel gesagt werden. Mir gehen diese christlichen Texte ein wenig auf die Nerven. Vielleicht war dieser Punkt ja gemeint, aber deswegen HASSE ich ihn ja nicht! Über Religion könnte man einen eigenen Fred aufmachen, aber wenn man sich ein wenig mit Politik, Geschichte, vielleicht auch Hintergrundpolitik, u.s.w. beschäftigt hat, kann ich diese Bibeltreue nicht so ganz nachvollziehen. Wie gesagt, wäre einen eigenen Thread wert Allerdings sind da einige meiner Gedanken vielleicht nicht so ganz ohne Sprengstoff! Wenn unser guter Neil allerdings dazu steht, finde ich es auch völlig in Ordnung. Mir gefallen politische Texte, oder auch Konzeptalben viel besser, als so (MEINER Meinung nach!) schwammige Themen wie Religion...
Face each day with both eyes open wide!
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Beitrag von Fürther von fünf » 17.02.2010, 23:10

Meine progressiv Vorbilder sind nach wie vor Genesis und Yes das war
damals "1976-78" mit meine ersten großen Konzerte.
Ich kann mir die Sachen heute noch anhören und finde sie nach wie vor
unerreicht.
Nur was glüht, rockt! 8)

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Silhouette
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Beitrag von Silhouette » 18.02.2010, 10:16

Petruccis Son hat geschrieben:Also neben Knopfler und Petrucci an der Gitarre bin ich SEHR großer Fan von Nick D'Virgilio, Schlagzeug UND auch Gesang (ja is gut, schlachtet mich). Finde einfach seine Art, seine Gelassenheit genial.
Desweiteren bin ich Fan von Peter Gabriels Gesang. Herrlich, wie sich teilweise seine Stimme so geil überschlägt. Dass er auch ruhig und besinnlich singen kann, hat er ja auf seinem letzten Album bewiesen.
Ansonsten finde ich nach wie vor, dass der vielgehasste Neal Morse 1. ein super Keyboarder, 2. ein guter Sänger, aber wohl am schwerwiegensten 3. ein absolut genialer Songschreiber ist.
Peter Gabriel ist es bei mir auch, dazu kommen Gavin Harrison und Steven Wilson (seine songwriterische Seite), Frank Zappa, Lyle Mays und der frühere Mike Portnoy!!!

Nico
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Beitrag von Nico » 19.02.2010, 14:58

Auf jeden Fall auch Jordan Rudess!
Er inspiriert mich immer wieder Neues auszuprobieren und selbst seine Videos bewegen mich dazu ein wenig mit dem Synthie rumzuspielen 8)

Außerdem auch noch Neal Morse. Hatte ja mal die Ehre ihn zu treffen und als er dann ein wenig aus dem Leben geplaudert hat und von seinen Zeiten als unbekannter, junger Musiker erzählt hat, hat mich das schon ziemlich fasziniert. Seine natürliche Art und Ausstrahlung hat mir da sehr gefallen. Und ich bewundere auch seine Fannähe in solchen Angelegenheiten.

Außerdem inspiriert mich Michael Jackson irgendwie. Schon einfach nur durch zuschauen.

John Mayer gefällt mir auch sehr gut, durch ihn hab ich mal wieder ne Akustik in die Hand genommen und an meiner Fingerpickingtechnik gearbeitet. Mir gefällt er nicht nur als Gitarrist, sondern auch als Songwriter moderner Pop-Songs und auch Bluessongs. Mir gefällt auch seine witzige, freche Art.

Aber auch sonstige Musiker wie Thomas Lang (Ex-Falco), Jeff Godfrey (Frost) etc. gehören definitiv dazu :)
Und ansonsten eben diverse Bands aus der Jazz/Fusion-Ecke, die auch mal gerne ohne Gitarre auskommen ;)
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